PeeVee

Der Werdegang des Pee Wee Vignold (Musikkritiker, Redakteur, DJ uvm.)

Pee Wee Vignold wurde am 3.07.1971 (Todestag von Jim Morrison= Sänger der Rockband "The Doors") in Essen geboren. Mit sieben Jahren wurde er eingeschult und besuchte dann später ein Gymnasium. Abitur 1991 mit den Leistungskursen: Deutsch, Biologie, Englisch und Erziehungswissenschaften. Da er zwei Prüfungen vermasselte (5+ und 5-), gelang es ihm sich durch Nachprüfungen auf einen Notendurchschnitt von 3.7 zu retten. Seine Lehrer ordneten ihn immer unter "schlau aber zu faul" ein. Schließlich gelang es seinem Deutschlehrer, der ihm nach einer Klausur über Heinrich Heines "Deutschland- Ein Wintermärchen", Literatur von Tom Wolfe u.a "The Kool- Aid Acid Test" und Hunter S. Thompson "Fear& Loathing In Las Vegas" näher brachte , seine Kreativität zu wecken (dazu später mehr). Er fand Gefallen an der Schreibweise der eben erwähnten Autoren, die die offensichtlichen Dinge des Lebens sezierten, bloßstellten und sich darüber lustig machten. 1989 verlor Heavy Metal, mit dem Durchbruch von Metallica, an Bedeutung für Vignold. Er orientierte sich an Bands wie Christian Death, Dead Can Dance uvm. Hauptsache, sie waren elektronisch und hart. Seine derzeitigen Favoriten sind Orgy und Zeromancer. Von der ursprünglichen Szenemusik aus den 80ern blieb in den Jahren nicht viel übrig.Wenn momentan 1500 Leute im schwarzen Einheitslook in die "Matrix"(Disco) pilgern und 600 von ihnen in derselben Lederhose wie Vignold rumrennen, bevorzugt er lieber Jeans und rote Schlabberhemden, genießt das Randgruppen- Leben in einer Randgruppe.

Nachdem PW. Vignold einen 15-monatigen Zivildienst bei der Uniklink Essen bzw. der Blutbank absolvierte, meldete er sich für ein Jahr arbeitslos. In dem Zeitraum begann er mit dem DJing, bemängelte allerdings die Härte der Musik in den Ruhrpottklubs und empfand jene als zu langweilig. Im Oktober 1993 begann er in Essen Komunikationswissenschaft zu studieren. Da PW. Vignold einen Job bei The Eternal Afflict als Livekeyboarder angeboten bekam und so das ganze Semester auf Tour war, brachte er das Studium sowie zwei weitere bis heute nicht zu Ende. Da ihm das "Rockstarleben" zusagte, beschloß er sein Instrumentenpark aufzurüsten, um weiter an seiner Karriere zu basteln. PW. Vignold kaufte sich einen billigen Computer und ein paar ältere Synthesizer mit denen er sich ans Musizieren machte; schnell stieß er an seine technischen Grenzen die ihn zum Improvisieren verleiteten und somit seine Kreativität förderten. Nach einiger Zeit bekam er u.a Studiojobs angeboten, erstellte Musik für einen Ültje-Erdnusswerbefilm und vertonte Kurzfilme nach.

1994 begann er mit der Schreiberei, da er sich mit dem DJing in der Gothic- und Indieszene einen Namen erarbeitet hatte, gelang es PW. Vignold durch einen Freund einen Job bei dem Indie-Magazin "Subline" zu bekommen. Dieser eben erwähnte Freund kannte ihn als jemanden, ich zitiere:"Der nicht nur das nötige Wissen über Musik, deren Produktion, die Macher und die Mittel mitbrachte, sondern darüberhinaus dafür bekannt ist, Promolügen zu erkennen und bloßzustellen... und andererseits auch in Worte fassen zu können, warum dies oder das so wunderbar ist..." Nach dem Ende von Subline machte ihm derselbe Verlag (NeuroStyle) ein Angebot, PW. Vignold konnte 4-mal im Jahr auf einer halben Seite,in Form einer Kolumne, die Welt mit Hass versehen (daher auch der Titel: "We came to Hate" der an den oberflächlichen Song "We came to Dance" gegensätzlich stehen soll). Die "Opfer" Vignolds waren: Staat, Ex-Freundin, The Who (Rock/Popband aus GB), Medien und Trends. Nach Einstellung dieses Magazines hörte er für einige Jahre mit dem Schreiben auf, verfasste noch ein Lösungsbuch für "Resident Evil 2"(Playstationspiel), das aber aufgrund der Indizierung des Spiels unter der Ladentheke vergammelte. In diesem Zeitraum sprang er des öfteren bei Freunden als Livemischer ein, gab Konzerte, nahm Auftragsjobs an und half bei der ein oder anderen CD-Produktion mit. Anfang 1999 meldete sich Sonic Seducer- Redaktionsleiter Clausen (Sonic Seducer=Gothic-Musikmagazin) mit der Nachfrage eines Gastkritikers für Vignold. Die beiden kamen ins Gespräch und bald kristallisierte sich ein Job als freier Mitarbeiter für PW. Vignold heraus. Die Kolumne "Der schmale Grat"(nach den gleichnamigen Kriegsroman) war geboren .In der halbseitigen Kolumne versieht er die ganze Welt mit berechtigter Kritik und dies mit einer ordentlichen Portion Ironie, Zynismus und Sarkasmus.In seiner ersten Kolumne (Mai 1999) amüsierte er sich u. a. über die "Jahr 2000 Panikmacher" und die angeblichen Computerabstürze, bei denen Bill Gates und Co. sicherlich ein Riesengeschäft gemacht hätten (ihre Computer wären sicherlich nicht abgestürzt, da sie schließlich den ganzen "Spaß" entwickelt haben und sich so eine "goldene Nase", wenn man dies noch steigern kann, verdient hätten). Außerdem bekamen Stefan Raab, Bill Clinton (mit seiner Vorliebe für Praktikantinnen) sowie George W. Bush ihr "Fett weg". Im Februar 2000 bekam er eine feste Stelle als Redakteur bei der Sonic Seducer angeboten. Da Vignold noch keine Ausbildung aufzuweisen hatte, nahm er das Angebot dankend an und ist jetzt schon seit fast zwei Jahren in der Redaktion beschäftigt. Neben dem Verfassen der Kolumnen ist er immer noch als CD-Kritiker bei dem eben erwähnten Magazin beschäftigt.Gelegentlich legt er auf einigen Festivals noch Platten auf (u. a. auf den letzten M’Era Luna-Festivals).

Momentan arbeitet er an einem Soundtrack für den Kurzfilm "s 1lence", der derzeit in Bochum entsteht.

Seine Ansichten zu "Vereinen" a’la VIVA, MTV und TOP OF THE POPS haben sich durch seinen Job geändert; natürlich geht es im Großen und Ganzen nur ums Geld, es ist nur eine Sache der jeweiligen Promotion und des Marketings, wie gut sich der jeweilige Act verkauft. Über solche Phänomene in der Musikindustrie, aber auch über "Kommerzschlampen" wie z. B. Stefan Raab plant PW. Vignold einen Roman.

Auch heute noch zählen Autoren wie Bret Easton Ellis, Chuck Palahniuk und Hunter S. Thompson zu seinen Favoriten, obwohl er kaum Zeit zum Lesen findet und daher eher Comics von z. B. Warren Ellis und Garth Ennis liest. Neben dem oscarnominierten Kriegsfilm "Der schmale Grat", den PW. Vignold noch nie zu Ende gesehen hat, bevorzugt er Filme wie "Requiem For A Dream", "Fight Club", "Casino", "Casablanca" "Scarface", "Atomic Cafe", "This Is Spinal Tap", überwiegend Filme mit Robert De Niro oder Edward Norton bzw. von Kevin Smith oder Martin Scorsese.

Mittlerweile sind seine Eltern auf ihn stolz, da er trotz seines "alternativen Lebenswegs" und des nicht erwachsen werden wollens es zu was akzeptablen und ansehnlichen gebracht hat. Er sah durch das Djing und das Touren viele Städte, lernte viele Menschen kennen, traf fast alle seine Lieblingsbands, jene sich noch heute über ein Wiedersehn freuen. Er machte Grenzerfahrungen, deren Inhalt nicht in die Öffentlichkeit dringen sollte, da jene den moralischen Werten unserer Gesellschaft widersprechen.

 

 

 

Kim Wilkins

Kim Wilkins ist in London geboren und in Australien aufgewachsen. Sie lebt als Autorin und Rockband- Gitarristin in Brisbane. Ihr erster Roman "Das Teufelsmal" erschien 1997 und barchte ihr den "Aurealis Award" als bester Horror/Fantasy-Roman ein.1999 erschien "Das magische Buch" was allerdings einen geringeren Erfolg zu verzeichnen hatte.

 

"Das Teufelsmal":

Lisa Sheehan, Musikerin einer Underground-Band, ist auf dem Sprung zur großen Karriere. Bisher musste sie sich das Geld für ihre Wohnung und den gelegendlichen Luxus allerdings mit Barmusik verdienen. Ihre Freundin Karin hat sich gerade für ein ganz anderes Leben entschieden, sie heiratet ihren Freund David- in Lisas Augen ein für Karin viel zu alter Langweiler- und wird schwanger. Da wird während eines Konzertabendsvon Lisas Band 747 in einem nahem Waldstück ein Fan bestialisch ermordet. Lisa geht der grausame Tod sehr nahe, sie träumt seitdem einen immer wiederkehrenden Albtraum, in dem sie in einem blutverschmierten Kleid die Leiche eines Mannes auf einer Schubkarre transportiert. Mit psycholoischer Traumdeutung, Wahrsagerei und schließlich über eine Anzeige im Internet versucht Lisa herauszufinden, was dieser Traum bedeutet. Mit Hilfe einer "Weißen Hexe", die sie über das Internet kennengelernt hat, taucht sie schließlich in ihr frühres Leben im Jahre 1607, wo sie als lernbegierige Witwe Elizabeth von ihrem Geliebten Gilbert in die Geheimnisse der Magie eingeweiht wurde und einen Pakt mit dem Teufel einging. Als ein weiterer Fan der Band ermordet wird und die schwangere Karin spurlos verschwindet, ahnt Lisa, dass ihr damaliges Leben mit der heutigen Welt eng verwoben ist. Sie versucht, ihre magischen Kräfte wiederzugewinnen, doch damit übernimmt sie auch ein böses, tödliches Erbe.....

 

"Das magische Buch":

Die Studenten Holly, Prudenec und Justin teilen sich im Melbourner Huberstone College ein Büro. Sie alle schreiben eine Dokterarbeit über viktorianische Literatur, aber sonst scheint sie nichts zu verbinden. Prudence ist ein Grufti, sie schwärmt für Gespenster und hat eine Affäre mit einem verheirateten Mann. Holly hat seltsame erotische Träume, in denen ihr ein Geist namens Christian begegnet. Und Justin, der Neffe des Collegeverwalters, leidet darunter, dass er sich schuldig fühlt am Tod seiner Mutter und sieht sich außerdem den Verführungskünsten seiner Tante ausgesetzt. Jeder von ihnen verbirgt sein pesönliches Geheimnis vor dem anderen, bis sie entdecken, dass ihre Gemeinschaft das einzig verlässliche ist in einer immer bedrohlicher werdenden Welt. Denn Randolpf Huberstone, der Leiter des College, hat einen grauenhaften Plan: Er will das Buch "Grimoire", dessen Seiten einst in alle Winde zerstreut wurden, wieder zusammenfügen und mit seiner Hilfe den Fürsten der Hölle beschwören.

Yvaine:Als ich mir im Sommer des letzten Jahres (2001) "Das magische Buch" zu Gemüte führte fesselte es mich geradezu an jenes, inerhalb weniger Tage hatte ich es fertiggelesen. Im Frühjahr 2002 begann ich Wilkins ersten Roman zu lesen, bei welchem es mir ähnlich erging.

Leider sind keiene weiteren Romane, die der Feder von K.W. entspringen in deutscher Sprache, geplant. :((2.2003).

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